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CRB-Generalversammlung 2011

Die Chance nutzen – am Fortschritt teilhaben

Unter diesem Motto fand die 49. Generalversammlung der Schweizerischen Zentralstelle für Baurationalisierung CRB fand am 12. Mai im Kongresshaus in Zürich statt.

Image CRB-Generalversammlung 2011

19.05.2011

Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Dr. André Clerc, der interessante Überlegungen darlegte zu den strafrechtlichen Gefahren, die auf Baufachleute lauern. Anschliessend betonte der im vergangenen Jahr neu gewählte Präsident Max Germann, dass CRB seine Aufgabe darin sieht, für die Bauschaffenden Kommunikationsmittel und Methoden bereitzustellen, die der sich wandelnden Bauwelt gerecht werden. CRB will mit seinen Arbeitsmitteln niemandem vorschreiben, was zu tun ist. Es müsse den Bauschaffenden aber die Chance bieten, am Fortschritt teilzuhaben. Der CRB-Direktor Max Studer berichtete bei seinem letzten Jahresrückblick in dieser Funktion von ermutigenden Rückmeldungen, die bestätigen, dass der eingeschlagene Weg der richtige war, aber auch von Gegenwind. In diesem Zusammenhang rief er die immer noch zögernden Partner dazu auf, ihre Einzelinteressen kritisch zu überprüfen und den Fortschritt nicht länger zu ignorieren. Nach intensiven Entwicklungsjahren befindet sich CRB nun in einer Phase der Konsolidierung. Jetzt geht es darum, das System auf der gewonnenen Basis auszubauen. Die vom Quästor Heinrich Bütikofer erläuterte Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt.

   
Zeitgemässe, praxisorientierte Arbeitsinstrumente verbinden Planer und Unternehmer

Im laufenden Jahr wird sich CRB engagiert dafür einsetzen, den Kunden die zusätzlichen Möglichkeiten und erweiterten Anwendungsgebiete aufzuzeigen, welche sich durch die neuen Baukostenpläne Hoch- und Tiefbau, den Elementarten-Katalog EAK und den Objektarten-Katalog OAK ergeben. Bis zum Jahresende wird den Anwendern neben dem Baukostenplan Spitalbau auch das mit Projektpartnern und Verbänden erarbeitete Ausschreibungsmodell Facility Management AMFM zur Verfügung stehen, das eine klare Definition der Leistungserbringung in der Phase Bewirtschaftung ermöglicht. Das dreistufige Schulungskonzept erleichtert die professionelle Anwendung der CRB-Standards. Hier wird auf der Stufe «Extras» neben dem Ratgeber zur Baukostenplanung ein weiterer zum Bereich Ausschreibung und Vergabe vorliegen. Abschliessend gab der Präsidenten den Wechsel in der CRB-Direktion von Max Studer zu Pia Kasper bekannt.

Autorin: Rosemarie Käser-Podzorski

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