Baukosten: CRB organisiert Fachvorträge an Hochschulen

Studenten des 5. Semesters Bauingenieurwesen an der ZHAW in Winterthur folgen gespannt dem Gastvortrag von Ramon Bühlmann, CRB, zum Thema Baukosten.
Egal, ob es sich um Ermittlung, Optimierung oder Steuerung von Baukosten handelt, Wissen auf diesen Gebieten ist begehrt und will beherrscht werden. Auch in Studentenkreisen, vor allem bei den höheren Semestern, ist der Umgang mit Baukosten ein gefragtes Thema. Brandaktuell sind deshalb die von CRB angebotenen Fachvorträge, die neue Methoden bei der Baukostenplanung aufzeigen. So auch letzten Freitag, als Ramon Bühlmann, bei CRB zuständig für Entwicklung und Produkte, zum Thema Kostenplanung referierte und die neuen CRB-Arbeitsmittel und deren Anwendung aufzeigte.
Begleitung von Semester- oder Diplomarbeiten
Bühlmann überzeugte die Studenten, da er selbst erst vor einem Jahr seine Bachelorarbeit zu diesem Thema mit Unterstützung von CRB an der ZHAW absolvierte. Die Studierenden wussten nicht, dass CRB in Zusammenarbeit mit den Hochschulen Möglichkeiten zur Begleitung von Semester- oder Diplomarbeiten sowie attraktive Praktikumsstellen bietet; und auch nicht, was für spannende und herausfordernde Aufgaben sich bei der Entwicklung der neuen Schweizer Norm Baukostenplan Hochbau stellten.
Rasche Ermittlung der Baukosten
Er zeigte ausserdem auf, wie wichtig es ist, bereits zu sehr frühen Phasen des Planungs- und Bauprozesses konkrete Aussagen über die Baukosten eines Projekts abgeben zu können. Und, dass anhand der Elementarten, einem extra zur neuen Norm entwickelten Standard, in evidentem Mass dargelegt werden kann, welche Auswirkungen Konstruktionsart und/oder Flächen/Volumen eines Objekts auf die zu erwartenden Baukosten haben. Den Studenten leuchtete die Wichtigkeit solcher Überlegungen im heutigen Wettbewerb ein:

Tanja Bleiker, Studentin an der ZHAW möchte später gerne als Projektleiterin für Wasserbau- oder Strassenbau tätig sein.
Sie sagt: Das Thema Baukosten nimmt während des Studiums eine eher untergeordnete Rolle ein. In Übungsbeispielen sollen wir alle möglichen Optionen prüfen und uns nicht von Kostenfragen bei der Konzeptentwicklung einschränken lassen. Ich bin mir aber bewusst, dass im Berufsleben schlussendlich das Kosten-Nutzen-Verhältnis entscheidet, ob etwas gebaut wird. Mit dem neuen Baukostenplan kann man den Auftraggebern rasch und übersichtlich vermitteln, wie hoch die Baukosten werden. Ausserdem scheint mir die Gliederung logisch aufgebaut zu sein.

Matthias Koch, Student an der ZHAW möchte später in der Projektleitung oder im Projektmanagement im Hochbau tätig sein.
Er sagt: Je länger das Studium voran schreitet, desto mehr werden auch die Baukosten thematisiert. Ich habe schon während meiner Lehre als Bauzeichner mitgekriegt, wie ausschlaggebend die Baukosten sind. Deshalb finde ich es gut, wenn ich von CRB die Informationen aus erster Hand erhalte und dann weiss, wo ich nachschauen muss, wenn ich vor einer konkreten Aufgabe stehe. Ich glaube es ist sehr interessant mit dem neuen Baukostenplan zu arbeiten. Ich bin gespannt, wie die Gliederung in der Praxis funktioniert.
