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	<title>crb-blog &#187; Bau-Aktuell</title>
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	<description>Standards für das Bauwesen</description>
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		<title>2000 Watt als Massstab: Nachhaltigkeit in Erstellung und Betrieb</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 17:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KS pf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau und Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[2000 Watt als Massstab: In diesen Juni-Tagen werden an der Badenerstrasse 380 in Zürich die Wohnungen bezogen. Von aussen zeigt der Neubau nicht, was in ihm steckt. Er wurde nach den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft geplant und gebaut.

Bauherrin ist die von Unternehmern gegründete Baugenossenschaft Zurlinden (www.bgzurlinden.ch). Den Wettbewerb hatten die Zürcher Pool Architekten (www.poolarch.ch) gewonnen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1575" class="wp-caption alignnone" style="width: 459px"><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/crb_Blog_2000_Watt2.jpg" rel="lightbox[1574]"><img class="size-full wp-image-1575" title="crb_Blog_2000_Watt" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/crb_Blog_2000_Watt2.jpg" alt="Wohn- und Geschäftshaus Badenerstrasse 380, Zürich" width="449" height="520" /></a><p class="wp-caption-text">Kurz vor der Fertigstellung: Wohn- und Geschäftshaus Badenerstrasse 380, Zürich. Geplant nach den Prinzipien der 2000-Watt-Gesellschaft. Foto: Thomas Müller, Zürich</p></div>
<p>2000 Watt als Massstab: In diesen Juni-Tagen werden an der Badenerstrasse 380 in Zürich die Wohnungen bezogen. Von aussen zeigt der Neubau nicht, was in ihm steckt. Er wurde nach den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft geplant und gebaut.</p>
<p><span id="more-1574"></span></p>
<p>Bauherrin ist die von Unternehmern gegründete Baugenossenschaft Zurlinden (www.bgzurlinden.ch). Den Wettbewerb hatten die Zürcher Pool Architekten (www.poolarch.ch) gewonnen. Sie projektierten den Neubau zuerst in einer herkömmlichen Bauweise, doch dann zeigte sich in Zusammenarbeit mit dem Baumanagement von Caretta &amp; Weidmann, dass eine Holzkonstruktion den in der 2000-Watt-Gesellschaft massgebenden Gesamtenergieverbrauch deutlich senken kann. Mathias Heinz von Pool Architekten erklärt in einem Gespräch mit der Zeitschrift «Hochparterre» (Ausgabe 3/2010), dass dank dieser Gesamtbetrachtung ein Haus gebaut werden konnte, das nicht einfach als geschlossener Klotz in Erscheinung tritt. Mit den verschiedenen Minergie-Standards wäre dies anders. Sie basieren auf Grenzwerten für Einzeldisziplinen.</p>
<p>Für den Architekten ist es sinnvoller, ein Energiebudget zu verwalten, statt dem «Label-Denken» nachzueifern. Denn die Gesamtbetrachtung erlaube es den Planern, an einer Stelle mehr zu investieren und dies an einer anderen Stelle zu kompensieren. Wichtig ist ihm der Grundsatz: «Lieber ein energetisch sinnvolles Gebäude mehr, statt Bauherren mit unflexiblen Grenzwerten abzuschrecken, weil der Aufwand für die letzten fünf Prozent eine überproportionale Investition erfordert.»</p>
<p>Gebaut wurde an der Badenerstrasse mit vorgefertigten «Top-Wall»-Holzbauelementen – was man aber in den fertigen Wohnungen nicht sieht, denn alle Wände sind verputzt. Die Architekten haben dabei die Erkenntnis gewonnen, dass Holz gegenüber Backstein und Beton für ein Rohbau mit Spannweiten unter sechs Metern ein gleichwertiger Baustoff ist. Die Planung dafür müsse zwar früher fertig sein wie bei herkömmlichen Konstruktionen, doch der Aufwand sei nicht höher. Es brauche allerdings mehr Kommunikation unter den einzelnen Sparten. Nachhaltig sind an diesem Projekt auch die Glasfaserbeton-Profile der Fassade: Sie wurden in der Nähe produziert und an der Luft ausgetrocknet. Selbst eine spätere Entsorgung des mineralischen Materials ist unproblematisch. – Viele der hier eingesetzten Materialien wurden zusammen mit Hansruedi Preisig ausgewählt. Er ist Mitautor des «Effizienzpfads Energie». Angesichts der sich ständig erneuernden Erkenntnisse im Bereich des nachhaltigen Bauens sei es sehr hilfreich gewesen, dass eine Fachperson bei allen Sitzungen dabei gewesen sei, so der Architekt.</p>
<p>Die Richtlinien der 200-Watt-Gesellschaft umfassen nicht nur die Konstruktion, sondern auch die Erreichbarkeit eines Neubaus, sowie das Verhalten der Nutzer und Bewohnerinnen. Fahren diese täglich mit dem Auto zur Arbeit, erreichen sie die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft nie, auch wenn sie im bestisolierten Gebäude wohnen oder arbeiten. Doch bei den Heizkosten profitieren die Nutzer des Neubaus: Der Energieverbrauch ist hier so gering, dass Mieten und Nebenkosten zusammen unter dem Strich günstiger sein werden als bei Vergleichsobjekten. Und weil jede Wohnung ihren eigenen Wasserzähler hat, wird auch individuelles Sparen belohnt.</p>
<p>Text: René Hornung<br />
Der Autor ist freier Journalist im Pressebüro St.Gallen und Produzent der Schweizer Architektur- und Design-Zeitschrift «Hochparterre».</p>
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		<title>Integrale Planung:Effizienzgewinn in der Bau- und Immobilienindustrie</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 21:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CRB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Informatik]]></category>
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		<description><![CDATA[


Neue Technologien und Instrumente im Bereich der Planung rufen nach neuen Modellen der Prozessgestaltung wie der rechtlichen Organisationsform. Wie durch die Indus- trialisierung des Bauwesens, eröffnet der Einzug der Informatik in der Bereitstellung und Nutzung von Bauwerken ein zurzeit noch nicht erschlossenes Optimierungspotenzial für leistungsfähigere Bauwerke. Hier setzt die buildingSMART Schweiz-Initiative an.

In der Realisierung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 60px;"><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/bild4.jpg" rel="lightbox[1517]"><img class="alignnone size-large wp-image-1542" title="bild4" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/bild4-1024x259.jpg" alt="" width="1024" height="259" /></a></p>
<p><span style="color: #000000;"><br />
</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Neue Technologien und Instrumente im Bereich der Planung rufen nach neuen Modellen der Prozessgestaltung wie der rechtlichen Organisationsform. Wie durch die Indus- trialisierung des Bauwesens, eröffnet der Einzug der Informatik in der Bereitstellung und Nutzung von Bauwerken ein zurzeit noch nicht erschlossenes Optimierungspotenzial für leistungsfähigere Bauwerke. Hier setzt die <a href="http://www.buildingsmart.ch/" target="_blank">buildingSMART Schweiz-Initiative</a> an.</span></h4>
<p><span style="color: #000000;"><span id="more-1517"></span></span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">In der Realisierung von Bauwerken prä- gend ist, dass es sich hier um einen stark korporativen Prozess handelt, bei dem sich in aller Regel eine Vielzahl an Beteilig- ten in einer grösseren Anzahl an Teilschrit- ten die Lösung erarbeiten. Für die Schwei- zer Bauwirtschaft zudem prägend ist die Vielzahl an kleinstrukturierten Konglomera- ten (KMU). Die Organisationsformen wie die phasenweise Abwicklung haben sich hier über die Jahre hin entwickelt, sind eta- bliert; beispielhaft im Modell der SIA 112 dargestellt. In wieweit dieses Phasenwei- se Vorgehen die aktuelle Praxis und die Entwicklungen abzubilden vermag, ist um stritten. Unbestritten ist die Tatsache, dass die Komplexität im Bauen zugenommen hat. Die Ursache hierfür ist an mehreren Stellen zu suchen. Ein Aspekt ist bereits in den ersten Projektphasen anzutreffen, hier werden oft die entscheidungsrelevanten Informationen bereits in frühen Projektsta- dien von den Entscheidungsträgern abge- fragt. Dies mit der Folge, dass früher Leis- tungen durch die am Projekt Beteiligten mit spezifischen Disziplinen erbracht wer- den. Das Leistungsspektrum und somit die Anzahl an Mitwirkenden hat zugenommen. Die Zeitfenster, um die nötigen Ergebnisse zu erarbeiten, werden zunehmend kürzer. Dies hat zur Folge, dass in kürzerer Zeit umfassendere Aufgaben bewältigt werden müssen. Hier sieht sich die Bauwirtschaft mit neuen Herausforderungen an die Ko- ordination, den Informationsfluss und so- mit an die Gesamtleitung konfrontiert. Die Spielregeln hierzu werden durch die leiten- den Stellen seitens Auftraggeber wie auch -nehmer (Planer) festgelegt für die Formen der Projektabwicklung, Organisation, Ver- fahren, Methoden und den für das Projekt verbindlichen Standards. Hier sieht sich die Gesamtleitung in der Situation, eine ihr erstmals fremdes Wissen und Disziplin im Projekt zu berücksichtigen. Zunehmend an Bedeutung gewinnen die Aspekte In- formationsfluss, IT-gestützte Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsprozesse unter Berücksichtigung der Verantwortlichkeiten unter den Beteiligten. Dies ein Aspekt, welcher in den einschlägigen Normen un- genügend und in den Verträgen zwischen den Beteiligten dem Bauherren, den Pla- nern und den Unternehmern oft ungenügend geregelt wird.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Industrialisierung und Informatik im Bauwesen – die «Informatisierung»</span></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Seit weit mehr als 20 Jahren werden die Vorteile der Informatik im Bauwesen ge- nutzt. Gedacht und in der Folge oftmals gearbeitet wird nach wie vor treu entlang der ausgetretenen «Trampelpfade». Dies ist an und für sich nichts Neues, wie auch, dass heute nahezu alle entscheidungsre- levanten Informationen in Computer-Sys- teme eingegeben oder durch diese gene- riert werden. Hier belegen umfassende Studien oft die nahezu selben Ergebnisse: «Die entscheidungsrelevanten Informatio- nen im Bauwesen werden durchschnitt- lich bis zu sieben Mal manuell erfasst.» Im Klartext, hier findet ein systematischer Informationsverlust durch Mehrfachbe- arbeitungen (Redundanzen) statt; eine potenzielle Gefahr für Fehlerquellen und damit die beste Grundlage, um Rechts- unsicherheiten unter den Beteiligten zu erzeugen. Die Mehrfachbearbeitungen binden unnötigerweise Ressourcen. Dies mit der Folge, dass für die anspruchsvol- len Aufgaben im Projekt die Zeit und so- mit die Denkarbeit fehlt. Zeit die nötig ist zur Realisierung innovativer Lösungen zu Gunsten besserer und leistungsfähigerer Lösungen über den gesamten Lebens- zyklus der Bauwerke.</span></p>
<h4><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/bild11.jpg" rel="lightbox[1517]"><img class="alignnone size-full wp-image-1529" title="bild1" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/bild11.jpg" alt="" width="1844" height="428" /></a></h4>
<h4><span style="color: #000000;">Building Information Modeling BIM und Industry Foundation Classes IFC</span></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Was ist ein BIM und wofür nutzen wir es? Dies eine oft gestellte Frage zu den Mög- lichkeiten und dem Nutzen von BIM. Im Grunde beschreibt man damit «nur» eine Datei, die mehrere Sichten auf bestimmte Informationen zulässt. Betrachtet werden können die Inhalte dieser Datei in Form des bekannten 2d-Plans. Den umfassen- deren Überblick bietet das 3d-Modell, spezifische Informationen erhält man über Listen zu Bauteilen mit möglichen Anga- ben zu Lage, Mengen und Kosten – sofern diese hinterlegt sind. Tritt eine Änderung der Planung auf, müssen die herkömmli- chen Zeichnungen geändert werden, die Massenermittlung muss angeglichen wer- den, alle von der Änderung Betroffenen müssen die aktualisierten Zeichnungen er- halten und Ihre Planungen mit diesen Ver- änderungen abgleichen. Dies verursacht einen erheblichen Koordinierungs- und Arbeitsaufwand, der mit BIM deutlich re- duziert werden kann. Mit BIM nimmt der Planer (Architekt oder Fachplaner) Ände- rungen an der Projektdatei vor. Diese Än- derungen sind für alle Beteiligten sowohl als Zeichnung wie auch als Datenpaket, direkt verfügbar. Die Mengen, welche die Grundlage der Kostenplanung sind, wer- den hier im Gebäudemodell maschinell aktualisiert und somit für die Projektbetei- ligten sichtbar. Änderungen am Grundriss führen allfällig zu einer veränderten Anzahl an Wänden, Türen und Fenster, dies bei-</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">spielsweise mit unmittelbarer Auswirkung auf die Kosten. Der Begriff «Building In- formation Modeling» beschreibt somit eine Methode, welche zum Ziel hat, die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken mit Unterstützung von Software effizienter zu gestalten. Dies ist an und für sich nichts Neues und bereits seit über 10 Jahren möglich. Das Problem heute ist, dass unter den Begriffen BIM wie auch IFC viele oft etwas anderes ver- stehen oder gar eine proprietäre Interpre- tation vornehmen. Weder die Aussage «ich habe ein BIM» noch «ich habe das Projekt als IFC» sagt somit irgend etwas über die Qualität der Information wie den eigentli- chen Nutzen aus.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Die am Projekt Beteiligten und Ihre Prozesse</span></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Das Medium, mit dem heute Informatio- nen ausgetauscht werden, ist immer noch das Papier. Ist es nicht Papier, so sind es zumindest deren Abläufe und das Den- ken, welches der Arbeitsweise auf dem Papier gleichzusetzen ist. Dies ist der Prozess, auf den die Mehrheit nach wie vor eingefahren ist, auf den die Prozesse aufgesetzt werden und was dazu führt, dass zwischen dem Projektstart und der baulichen Umsetzung simple Informatio- nen wie «Länge und Breite dieser Wand» mehrfach eingeben werden (im Mittel bis sieben Mal). Dies von unterschiedlichen Personen in unterschiedlichen Program- me. Nichts ist kompatibel, keiner vertraut den Daten des anderen – vermeintlich aus berechtigtem Grunde. Aktuell sind die Planer mehrheitlich nach wie vor nicht in der Lage, ihre teuren CAD-Systeme ef- fizient einzusetzen. CAD-Systeme sind heute weiterhin hochpräzise Zeichenbret- ter. 3-d-fähige CAD-Systeme werden zur Erarbeitung von Linien, Schraffuren und Vermassung genutzt, statt das wahre Po- tenzial dieser Systeme zu nutzen und mit Modellen mit erweiterten Informationen wie Masse, Qualität und Kosten Mehrwer- te zu erzeugen. Das es heute in Richtung integrale Planung geht, ist nicht mehr zu leugnen. Die Frage, welche sich hier stellt ist, wer dafür verantwortlich ist und wer die hierzu nötigen Leistungen erbringt. Um den Informationsfluss über den ge- samten Projektverlauf sicherzustellen und die Daten nach Abschluss des Bauwer- kes für die nachfolgende Optimierung der Bewirtschaftungsphase für den gesamten Lebenszyklus nutzen zu können, ist Koor- dination nötig, sind Verantwortlichkeit und die hierfür nötigen Standards zu bestim- men. Die Qualität des Bauwerkes ist das eine, das Wissen um das Bauwerk, wie es erstellt wurde, das andere. Dem Bau- en eigen ist, dass die am Projekt Beteilig- ten nach Vollendung des Bauwerks zum nächsten Projekt weiterziehen. Hier ist der Eigentümer gut beraten, die Sicher- stellung eines guten Bauwerkes wie auch die Sicherstellung der Daten zu vereinba- ren. Das erste wird als selbstverständlich erachtet, wogegen das zweite einen Um- stand darstellt, welcher heute äusserst stiefmütterlich behandelt wird. Die Daten sind in der Regel nicht vorhanden, nicht lesbar, können nicht bearbeitet werden oder sind nur in einem proprietären Da- tenformat verfügbar. Unbestritten ist, dass die Leitung zur Sicherstellung eines effi- zienten Informationsflusses, der Kompati- bilität sowie qualitativ einwandfreier Daten einen Wert darstellt und eine Kompetenz voraussetzt. Dies entspricht einer Leis- tung und ist somit durch den Auftraggeber zu vergüten. Wenn Planer (Architekten und Fachplaner) im Rahmen der Planung diese Disziplin in Sachen Leitung, Koordi- nation und Sicherstellung dieser Informa- tionen (Daten) nicht wahrnehmen, werden diese Aufgaben zukünftig ausgelagert und Dritten übergeben. Als Folge davon geht den Planern eine Kompetenz verlo- ren: Die Herrschaft über die Informationen (Daten), welche für die Projektsteuerung Voraussetzung ist. Natürlich wird das Bauen immer komplexer und natürlich hat dies zur Folge, dass neue Disziplinen da- zustossen. Hiermit eröffnen sich jedoch auch neue Geschäftsmodelle für die Pla- ner. Die Rolle als Integrator erfährt neue Möglichkeiten, indem er das Wissen der Beteiligten über die Planung und Realisie- rung koordiniert und dieses in die Phase der Bewirtschaftung transformiert.</span></p>
<h4><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/bild2.jpg" rel="lightbox[1517]"><img class="alignnone size-full wp-image-1527" title="bild2" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/06/bild2.jpg" alt="" width="1132" height="426" /></a></h4>
<h4><span style="color: #000000;">Planer und Planung</span></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Für den Dienstleister steht mitunter die Bemühung im Vordergrund, seinen Part- nern die bestmöglichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die perfekt in deren Prozesse passen und die das weitere Bearbeiten so einfach wie möglich ma- chen. Nur dann ist auch gewährleistet, dass auf diesem Weg die Information zur weiteren Bearbeitung und Bewertung auch zurückkommt. An diesen zwei Rich- tungen sollte jedem Planer gelegen sein, ansonsten stoppt die Information, bevor sie ihn erreicht. In solchen Fällen werden Entscheidungen ohne ihn gefällt. Die Lö- sung hier ist die Erarbeitung korrekter vir- tueller Modelle, und diese den Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet, dieser Arbeitsweise den erforderlichen Aufwand an Zeit und Geld zukommen zu lassen. Daraus ergibt sich das erste Problem: Womit und wie? Zurzeit deutet sich der Konsens hinsichtlich Datenaus- tauschs an, den die CAD-Systeme anstre- ben – Datenaustausch über IFC. Dies mit einer teilweise unschönen Besonderheit, das manche Programme, die eigene IFC- Dateien erzeugen, diese im Gegenzug nicht einlesen können. Jede Software ver- sucht da ihren eigenen Standard durch- zusetzen, also wieder proprietär zu sein. Das kann nicht zielführend sein. Eine un- schöne Situation, welche sich zukünftig durch umfassendere Zertifizierungsme- chanismen ändern wird. Nichts desto trotz hat IFC die schöne Eigenschaft, dass es ähnlich einem XML von Menschen und Maschinen lesbar ist. Damit erhöht sich die Sicherheit, dass auch in 30 Jahren die Daten noch verwendet werden kön- nen. Das heisst, wir haben ein Gefäss, in welchem Informationen abgelegt werden können. Die Idee, eine Struktur fest vorzu- geben, wie Daten angelegt werden sollen, ist nicht nur abenteuerlich, sondern, wie alle Vorstösse, die auf hierarchisch struk- turierte Modellsysteme setzen, zum Schei- tern verurteilt. Man will damit ja nicht die gebauten Objekte abbilden, sondern alle, die gebaut werden. Hierarchisch struktu- riert und fest vorgegeben, stösst man da- mit in Kürze wieder auf das Problem, neue Dinge formulieren zu wollen, welche die Struktur nicht zulässt. Hier kommt einem ein zweiter netter Aspekt von IFC (sprich XML) zugute: Man kann Informationen hinterlegen, muss aber nicht. Damit sind auch unvollständige Angaben zur Weiter- gabe möglich. Dies mit dem Ziel, so viel wie nötig, und nicht alles, was möglich ist.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Bau- und Software-Industrie sind gefordert</span></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Das Optimierungspotenzial durch den Einbezug IT-gestützter Prozesse und die Verwendung von intelligenten Gebäude- modellen in der Planung, Realisierung und Bewirtschaftung ist gross und wird zurzeit noch kaum ausgeschöpft. Um die Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungs- prozesse effizienter zu gestalten, sind neue Modelle in der Prozessgestaltung, wie der rechtlichen Organisationsform, nötig. Gefordert ist die Bauwirtschaft wie die Software-Industrie. Hier setzt die buildingSMART Schweiz-Initiative an, um national wie international die Standards in diesem Bereich mit zu beeinflussen und den Wissenstransfer in diesem Bereich mit dieser Plattform zu fördern.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Die buildingSMART-Initiative ist bestrebt, den modellbasierten und digital unter- stützten Ansatz für die Optimierung der Planungs-, Ausführungs- und Bewirt- schaftungsprozesse in der Schweizer Bauwirtschaft stärker zu etablieren und zu fördern. Voraussetzung für den Infor- mationsaustausch sind die beiden offenen Standards:</span> <span style="color: #000000;"><a href="http://www.buildingsmart.ch/" target="_blank"></a></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><a href="http://www.buildingsmart.ch/" target="_blank">IFC, Industry Foundation Classes der IAI (Industrieallianz für Interoperabilität), für digitale Bauwerksmodelle</a></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><a href="http://www.crb.ch/" target="_blank">SIA451XML, von CRB entwickelte Schnittstelle für Beschreibungsdaten im Bauwesen</a></span></li>
</ul>
<ul></ul>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Die Initiative will alle am Planen und Bauen Beteiligten motivieren, die Abläufe, Stan- dards und Technologien auf eine gemein- same Basis zu bringen. Vorangetrieben wir die Initiative durch die Mitglieder von buildingSMART Schweiz wie Projektent- wickler, Planer, Architekten, Designer, Hersteller und Unternehmer, Eigentümer und Bauherren sowie Betreiber und Nutzer.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;">buildingSMART</span></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">buildingSMART International wurde als not for profit-Organisation erstmals unter der Bezeichnung IAI (International Alliance for Interoperability, IAI) im Juni 1995 in den USA gegründet. Kurz darauf etablierte sie sich in Grossbritannien, Frankreich, Skan- dinavien, Singapur, Japan, Korea, Australien, Spanien, Italien und China sowie den deutschsprachigen Ländern; einzelne Chapter, welche sich unter dem internationalen Dach von buildingSMART International vereinen. Derzeit repräsentieren die Chapter mehr als 800 Organisationen in über 30 Ländern.</span></p>
<h4><span style="color: #000000;"><a href="http://www.buildingsmart.ch/" target="_blank">buildingSMART Schweiz</a></span></h4>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">verfolgt und fördert seit 2009 in der Schweiz auf nationaler wie internationaler Ebene die Entwicklung zur Anwendung der neuen Technologien in der Praxis und zeigt die Möglichkeiten auf, wie das Potenzial der Informationstechno- logien im Bauwesen effizienter ausgenutzt werden kann. Dies erfolgt durch Veranstal- tungen (Vorträge, Seminare), newsletter und blog-Beiträge, aber auch Wettbewerbe.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">buildingSMART Schweiz</span> <span style="color: #000000;">Ist eine Plattform für die Meinungsbildung unter den am Bau beteiligten Interessen- gruppen zur Erkennung relevanter Trends und für die Definition zukunftsgerichteter Standards. n Schafft die Grundlagen für die effektive Nutzung digitaler Modelle im Bauwesen als strategische und operative Methode auf dem Niveau führender Industrien und Wis- sensträger.</span> <span style="color: #000000;"> </span><span style="color: #000000;"> </span></li>
<li><span style="color: #000000;">Diskutiert die künftigen Berufsbilder, die Verantwortlichkeiten, die wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte für die Bauwirtschaft Schweiz im Rahmen von Veranstaltungen, Seminarien, publizistischen Beiträgen in Fachzeitschriften und auf online-Plattformen. n Organisiert spezifische Wettbewerbe für Studierende an Hochschulen und Universitä- ten, deren Eingaben durch eine renommierte Jury prämiert und publiziert werden.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Unterstützt die Weiterbildung und gewährleistet den Zugang zu aktuellem, am Stand der Forschung und Entwicklung orientierten Wissen und Methoden. n Sichert seinen Einfluss auf die Weiterentwicklung der Standards wie IFC und SI- A451XML auf nationaler und internationaler Ebene.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Fördert Ihre Kommunikation und das Networking durch regelmässige Veranstaltun- gen und News. Ab Herbst 2010 lanciert die Fachhochschule Nordwestschweiz mit BuildingSMART Schweiz als Träger ein umfassendes Weiterbildungsprogramm im Bereich der digita- len Gebäudemodellierung und der Prozesssteuerung im Planungs- und Bauwesen.</span></li>
</ul>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.buildingsmart.ch/" target="_blank">www.buildingsmart.ch</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><br />
</span></p>
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		<title>Vernehmlassung: Schweizer Norm, SN 506 512 Baukostenplan Tiefbau eBKP-T</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 22:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CRB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Standards]]></category>
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		<description><![CDATA[
Vernehmlassung Schweizer Norm, SN 506 512 Baukostenplan Tiefbau eBKP-T
Informieren Sie sich jetzt zum neuen Baukostenplan Tiefbau, erfahren Sie mehr über die neue, erstmalig aufgelegte Schweizer Norm 506 512 an der „Transinfra“ in Freiburg.
„vom 09. &#8211; 12. März an der Transinfra in Fribourg“


Nach erfolgreicher Einführung des neuen Baukostenplans Hochbau eBKP-H wurde, in Zusammenarbeit mit Vertretern aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/tunnel1.png" rel="lightbox[1179]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1180" title="tunnel" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/tunnel1-210x300.png" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>Vernehmlassung Schweizer Norm, SN 506 512 Baukostenplan Tiefbau eBKP-T</p>
<p>Informieren Sie sich jetzt zum neuen Baukostenplan Tiefbau, erfahren Sie mehr über die neue, erstmalig aufgelegte Schweizer Norm 506 512 an der „Transinfra“ in Freiburg.</p>
<blockquote><p><strong><em>„vom 09. &#8211; 12. März an der Transinfra in Fribourg</em></strong><em><strong>“</strong></em></p></blockquote>
<p><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p>Nach erfolgreicher Einführung des neuen Baukostenplans Hochbau eBKP-H wurde, in Zusammenarbeit mit Vertretern aus dem Bereich Tiefbau, Verkehrswegbau und Ingenieurbau, die Normierungsarbeit für den Baukostenplan Tiefbau vorgenommen und die fachspezifischen<br />
Inhalte entwickelt.<br />
<span id="more-1179"></span><br />
Als planungsorientiertes Instrument gliedert der <strong>Baukostenplan Tiefbau </strong>sämtliche Kosten, die beim Erstellen eines Bauwerks anfallen und dient als einheitliche Basis für die Kostenermittlung, Kostenoptimierung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung sowie für Auswertungen. Es wurde eine Gliederung geschaffen, die von der Planung bis zur Realisierung verwendet werden kann.</p>
<p>Die öffentliche Vernehmlassung des neuen Baukostenplans Tiefbau findet vom 8. März bis 30. April 2010 statt. Interessierte aus allen Kreisen der schweizerischen Bauwirtschaft sind eingeladen, aktiv an der Vernehmlassung teil zu nehmen.</p>
<p>Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu den konzeptuellen und inhaltlichen Hintergründen direkt und aus erster Hand durch Mitglieder des Normenkomitees und der Arbeitsgruppe <strong>Baukostenplan Tiefbau </strong>anlässlich zweier Informationsveranstaltungen, bereits jetzt informieren zu lassen.</p>
<p>Die beiden Tagungen finden im Rahmen der „Transinfra“ im Kongress- und Messezentrum „Forum Fribourg“, Vortragsaal 3E, an der Route du Lac 12, 1763 Granges-Paccot  am Dienstag 9. März 2010, von 10.15 bis 11.45 und am Freitag 12. März 2010, von 10.15 bis 11.45, mit anschliessendem Apéro statt.</p>
<p>Die Anmeldeunterlagen für die Information im Rahmen der „Transinfra“, sowie ab dem 8. März 2010 die Anmeldung für die Teilnahme an der Vernehmlassung, stellen wir für Sie unter www.crb.ch zur Verfügung</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fachveranstaltung vom 26.Mai 2010: »Effizienzgewinn im Management von Bauprozessen«</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 21:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CRB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Standards]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[bau]]></category>
		<category><![CDATA[buildingsmart]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Effizenzgewinn]]></category>
		<category><![CDATA[ETHZ]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudemodell]]></category>
		<category><![CDATA[Modell]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
 
 Einladung zur Fachveranstaltung von buildingSMART Schweiz  »Effizienzgewinn im Management  von Bauprozessen«, am Mittwoch, den 26. Mai, 17.45 &#8211; 19.00 Uhr. Mehr zum Thema wie Sie Wissen verbinden und Informationsverluste in der Projektabwicklung verhindern &#8230;

 

 
.
Neue Technologien und Instrumente im Bereich der Planung rufen nach  neuen Modellen der Prozessgestaltung wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2009/08/buildingSMART_logo.schweizKJ1.jpg" rel="lightbox[1482]"><img class="alignnone size-full wp-image-607" title="buildingSMART_logo.schweizKJ" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2009/08/buildingSMART_logo.schweizKJ1.jpg" alt="" width="1296" height="188" /></a><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong> </strong></span></p>
<h4><span style="color: #000000;"><strong> </strong><span style="color: #000000;"><strong>Einladung zur Fachveranstaltung von </strong>buildingSMART Schweiz  <strong>»Effizienzgewinn im Management  von Bauprozessen«</strong></span></span><span style="color: #000000;">, am Mittwoch, den 26. Mai, 17.45 &#8211; 19.00 Uhr. Mehr zum Thema wie Sie <strong>Wissen verbinden und Informationsverluste in der Projektabwicklung verhindern &#8230;<br />
</strong></span></h4>
<p><span style="color: #000000;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span id="more-1482"></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Neue Technologien und Instrumente im Bereich der Planung rufen nach  neuen Modellen der Prozessgestaltung wie der rechtlichen  Organisationsform. Wie durch die Industrialisierung des Bauwesens,  eröffnet der Einzug der Informatik in der Bereitstellung und Nutzung von  Bauwerken ein zurzeit noch nicht erschlossenes Optimierungspotential  für Leistungsfähigere Bauwerke. Hier setzt die buildingSMART Schweiz  Initiative an.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Einladung zur Fachveranstaltung<br />
»Effizienzgewinn im Management von Bauprozessen«</strong><strong> </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"> </span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Wann</strong>:</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #000000;">Mittwoch, 26. Mai, 17.45 &#8211; 19.00 Uhr mit anschliessendem Apéro</span></p>
<p><strong>Wo:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">newtechClub – Zentrum für nachhaltige Energie- und Gebäudetechnologie<br />
Brandstrasse 33, 8952 Schlieren, <a href="http://www.newtechclub.ch/">www.newtechClub.ch</a>.<br />
Anreise ab ZH HB bis Bahnhof Schlieren: S 3/S 12 (10 Min.); Bus 31 (ca. 20 Min.)<br />
Anreise mit PW: Ausfahrt Unterengstringen (Parkplätze vorhanden)</p>
<p><strong>Eintritt</strong> :</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für Mitglieder unentgeltlich; für Nichtmitglieder CHF 45.-</p>
<p><strong><a href="http://www.buildingsmart.ch/index.php?id=38" target="_blank">Anmeldung: </a></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Anmeldung <a href="http://www.buildingsmart.ch/index.php?id=38" target="_blank">www.buildingSMART.ch</a><br />
Anmeldung <a href="http://www.buildingsmart.ch/index.php?id=formular" target="_blank">Mitgliedschaft buildingSMART Schweiz</a> bis am 26. Mai 2010 Zutritt frei.</p>
<p style="padding-left: 30px;">.</p>
<p><strong><a href="http://www.buildingsmart.ch/index.php?id=37" target="_blank">Programm</a></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Neue Technologien und Instrumente im Bereich der Planung rufen nach neuen Modellen der Prozessgestatung und der rechtlichen Organisationsform. Sie vermögen bisher getrennte Bauleistungen in denselben Prozess zu integrieren und die Rollen anders zu verteilen. Integrierte Arbeitsprozesse bringen einen Effizienzgewinn im Prozessmanagement mit sich. Die <strong>buildingSMART Schweiz </strong>Veranstaltung stellt relevante Fragen für die Zukunft, zeigt neue Lösungsansätze und stellt bisherige Vertragsmodelle auf die Probe.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1.    Begrüssung</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>2.    Effiziente Planung: Wissen verbinden und Informationsverluste verhindern</strong><br />
Referent: Prof. Fritz Häubi, Professor für Management und Immobilienökonomie, Berner Fachhochschule, Abteilung Architektur, Holz und Bau, Burgdorf</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>3.    Optimierung des langfristigen Nutzens, die Sichtweise des Investors</strong><br />
Referent: Oskar Wyss, ehem. Leiter Portfoliomanagent Armasuisse, Dozent  für Facilitiesmanagement an der Fachhochschule St. Gallen und Immobilienstrategie BFH AHB</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>4.    Neue Prozesse – neue Zusammenarbeitsmodelle – neue Vertragsmodelle</strong><br />
Referent: Dr. Jörg Sprecher, Rechtsanwalt und Notar, Peyer Sprecher Bühler, Luzern</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>5.    Diverse Informationen von buildingSMART Schweiz</strong><br />
- Vorinformation zu „Studienwettbewerb BIM“<br />
- neues Weiterbildungsangebot, CAS und MAS<br />
- Ausblick auf weitere Veranstaltungen<br />
- Prof. Manfred Breit, &#8220;Institut für 4D-Technologien&#8221; FH Nordwestschweiz, Windisch</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>6. Diskussion mit den Referenten und den Teilnehmenden</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Anschliessend lädt Sie <strong>buildingSMART Schweiz </strong>zum Apéro ein.<br />
Wir freuen uns, Sie am 26. Mai 2010 an dieser Veranstaltung begrüssen zu dürfen.</p>
<p><strong><a href="http://www.buildingsmart.ch/index.php?id=38" target="_blank">Anmeldung: </a></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Verein buildingSMART Schweiz<br />
Postfach / Steinstrasse 21<br />
8036 Zürich<br />
Per Fax: 044 456 45 66 oder<br />
Email: <a href="mailto:anmeldung@buildingsmart.ch">anmeldung@buildingsmart.ch</a></p>
<p><a title="Search With Google" href="http://www.google.com/search?q=Anmeldung:%0A%0AAnmeldung%20Veranstaltung%20mit%20beiliegendem%20Talon%20bis%20sp%C3%A4testens%2019.%20Mai%202010.%0AAnmeldung%20Mitgliedschaft%20buildingSMART%20Schweiz%20bis%20am%2026.%20Mai%202010%20Zutritt%20frei." target="_blank"><br />
</a></p>
<p><img class="qtl" title="Copy selction" src="http://www.qtl.co.il/img/copy.png" alt="" /><a title="Search With Google" href="http://www.google.com/search?q=Einladung%20zur%20Fachveranstaltung%20von%20buildingSMART%20Schweiz%20%20%C2%BBEffizienzgewinn%20im%20Management%20von%20Bauprozessen%C2%AB,%20am%20Mittwoch,%20den%2026.%20Mai,%2017.45%20-%2019.00%20Uhr%0A%0A.%0A%0ANeue%20Technologien%20und%20Instrumente%20im%20Bereich%20der%20Planung%20rufen%20nach%20neuen%20Modellen%20der%20Prozessgestaltung%20wie%20der%20rechtlichen%20Organisationsform.%20Wie%20durch%20die%20Industrialisierung%20des%20Bauwesens,%20er%C3%B6ffnet%20der%20Einzug%20der%20Informatik%20in%20der%20Bereitstellung%20und%20Nutzung%20von%20Bauwerken%20ein%20zurzeit%20noch%20nicht%20erschlossenes%20Optimierungspotential%20f%C3%BCr%20Leistungsf%C3%A4higere%20Bauwerke.%20Hier%20setzt%20die%20buildingSMART%20Schweiz%20Initiative%20an.%0A%0AEinladung%20zur%20Fachveranstaltung%0A%C2%BBEffizienzgewinn%20im%20Management%20von%20Bauprozessen%C2%AB%0A%0AWann:%0A%0AMittwoch,%2026.%20Mai,%2017.45%20-%2019.00%20Uhr%20mit%20anschliessendem%20Ap%C3%A9ro" target="_blank"><img class="qtl" src="http://www.google.com/favicon.ico" alt="" /></a><img class="qtl" title="Translate With Google" src="http://www.qtl.co.il/img/trans.png" alt="" /></p>
<p><img class="qtl" title="Copy selction" src="http://www.qtl.co.il/img/copy.png" alt="" /><a title="Search With Google" href="http://www.google.com/search?q=Einladung%20zur%20Fachveranstaltung%20von%20buildingSMART%20Schweiz%20%20%C2%BBEffizienzgewinn%20im%20Management%20von%20Bauprozessen%C2%AB,%20am%20Mittwoch,%20den%2026.%20Mai,%2017.45%20-%2019.00%20Uhr.%20Mehr%20zum%20Thema%20wie%20Sie%20Wissen%20verbinden%20und%20Informationsverluste%20in%20der%20Projektabwicklung%20verhindern%20...%0A%0A.%0A%0ANeue%20Technologien%20und%20Instrumente%20im%20Bereich%20der%20Planung%20rufen%20nach%20neuen%20Modellen%20der%20Prozessgestaltung%20wie%20der%20rechtlichen%20Organisationsform.%20Wie%20durch%20die%20Industrialisierung%20des%20Bauwesens,%20er%C3%B6ffnet%20der%20Einzug%20der%20Informatik%20in%20der%20Bereitstellung%20und%20Nutzung%20von%20Bauwerken%20ein%20zurzeit%20noch%20nicht%20erschlossenes%20Optimierungspotential%20f%C3%BCr%20Leistungsf%C3%A4hi" target="_blank"><img class="qtl" src="http://www.google.com/favicon.ico" alt="" /></a><img class="qtl" title="Translate With Google" src="http://www.qtl.co.il/img/trans.png" alt="" /></p>
<p><img class="qtl" title="Copy selction" src="http://www.qtl.co.il/img/copy.png" alt="" /><a title="Search With Google" href="http://www.google.com/search?q=Einladung%20zur%20Fachveranstaltung%20von%20buildingSMART%20Schweiz%20%20%C2%BBEffizienzgewinn%20im%20Management%20von%20Bauprozessen%C2%AB,%20am%20Mittwoch,%20den%2026.%20Mai,%2017.45%20-%2019.00%20Uhr.%20Mehr%20zum%20Thema%20wie%20Sie%20Wissen%20verbinden%20und%20Informationsverluste%20in%20der%20Projektabwicklung%20verhindern%20...%0A%0A.%0A%0ANeue%20Technologien%20und%20Instrumente%20im%20Bereich%20der%20Planung%20rufen%20nach%20neuen%20Modellen%20der%20Prozessgestaltung%20wie%20der%20rechtlichen%20Organisationsform.%20Wie%20durch%20die%20Industrialisierung%20des%20Bauwesens,%20er%C3%B6ffnet%20der%20Einzug%20der%20Informatik%20in%20der%20Bereitstellung%20und%20Nutzung%20von%20Bauwerken%20ein%20zurzeit%20noch%20nicht%20erschlossenes%20Optimierungspotential%20f%C3%BCr%20Leistungsf%C3%A4higere%20Bauwerke.%20Hier%20setzt%20die%20buildingSMART%20Schweiz%20Initiative%20an.%0A%0AEinladung%20zur%20Fachveranstaltung%0A%C2%BBEffizienzgewinn%20im%20Management%20von%20Bauprozessen%C2%AB%0A%0AWann:%0A%0A" target="_blank"><img class="qtl" src="http://www.google.com/favicon.ico" alt="" /></a><img class="qtl" title="Translate With Google" src="http://www.qtl.co.il/img/trans.png" alt="" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kosten und Termine: Streitpunkte an der Elbphilharmonie, das Konzert und seine Akteure</title>
		<link>http://blog.crb.ch/index.php/baukosten/kosten-und-termine-streitpunkte-an-der-elbphilharmonie-das-konzert-und-seine-akteure/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 09:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CRB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Standards]]></category>

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		<description><![CDATA[
Um Störungen im Projektverlauf zu vermeiden ist die Nachvollziehbarkeit von Kosten und Terminen von Beginn an die Voraussetzung. Vermieden werden so mitunter Unzulänglichkeiten in der Kommunikation, Intransparents die zu Unsicherheiten bei den Beteiligten.  Ein neuer Fall in dem die Schuldzuweisungen begonnen haben ist der  Streit um die Elbphilharmonie. Hier  schieben sich die involvierten Parteien den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1390" title="Elbphilharmonie+Konzerthalle" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/Elbphilharmonie+Konzerthalle-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></p>
<p>Um Störungen im Projektverlauf zu vermeiden ist die Nachvollziehbarkeit von Kosten und Terminen von Beginn an die Voraussetzung. Vermieden werden so mitunter Unzulänglichkeiten in der Kommunikation, Intransparents die zu Unsicherheiten bei den Beteiligten.  Ein neuer Fall in dem die Schuldzuweisungen begonnen haben ist der  Streit um die Elbphilharmonie. Hier  schieben sich die involvierten Parteien den schwarzen Peter zu. Nun hat die Stadt Hamburg juristische Schritte eingeleitet.</p>
<p><span id="more-1389"></span></p>
<p>Das Projekt um die Elbphilharmonie hat bereits im Vorfeld durch den nicht unspektakulären Wettbewerbsbeitrag Wellen geworfen, worauf Zuschlag für ging an die Basler Architekten Herzog &amp; de Meuron. Unverhofft sorgt dieses Projekt nun nicht durch die Eröffnungszeremonie für Schlagzeilen, denn vielmehr durch Schuldzuweisungen wer, welche Termine nicht eingehalten hat wer welche Leistungen nicht zeitgerecht erbracht hat und nun aus nicht einzig dieser Folge massive Kostenüberschreitungen verursacht. Was bestellt wurde und was wirklich gebaut wird, sprich Bestellungsänderung, bietet weiteren Stoff für ein ausgiebiges Stück &#8220;Theater&#8221; an der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Töne um dieses Projekt werden nicht in der gleichen Weise wahrgenommen von den am Projekt Beteiligten, wie auch aktuell durch die Medien mit der nicht gleichen Aussage dargestellt. Hierzu zwei Lageberichte mit Bezugnahme auf die Badischen Zeitung (D) und den Tages Anzeiger (CH).</p>
<p style="padding-left: 30px;">
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<h3>Aufgebockt, mit großer Schale: Der Bau der von den Basler Architekten Herzog &amp; de Meuron entworfenen Hamburger Elbphilharmonie ist jetzt im Zeitplan</h3>
<p style="padding-left: 30px;">Badische Zeitung vom 10.04.2010</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen soll das neue Wahrzeichen der Hansestadt werden. Das gläserne Konzerthaus mit auftrumpfend gewelltem Dach, das die Basler Architekten Herzog &amp; de Meuron auf einen ehemaligen Kakaospeicher aufbocken, soll am 30. November 2011 fertig sein und im Mai 2012 eröffnet werden. &#8220;Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass dieser Termin gehalten wird&#8221;, erklärt Heribert Leutner, Geschäftsführer der städtischen Projektgesellschaft ReGe und Bauherr der Elbphilharmonie. Er betont allerdings auch die Schwierigkeiten, die die Kosten des Projekts enorm in die Höhe getrieben und es Verzögerungen ausgesetzt haben. War anfangs noch von einer Eröffnung 2009 die Rede und von 186 Millionen, so werden jetzt zu dem um drei Jahre verschobenen Termin 323 Millionen Euro verbaut sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Kernstück des Baues, der auch ein Hotel und Appartements mit einbezieht und 110 Meter Höhe erreichen wird, ist der große Konzertsaal, der den Raum vom 11. bis ins 25. Obergeschoss einnimmt. Er wird in Zusammenarbeit mit dem japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota gebaut. Die Auskleidung des Konzertsaals mit einer akustisch wirksamen &#8220;weißen Haut&#8221; nennt Leutner als einen Grund weiterer Teuerung der Bauarbeit: &#8220;Eine Oberfläche dieser Art wurde bisher noch nie gebaut.&#8221; Der Saal befindet sich in einer separaten, auf Federn gesetzten Schale. Dies garantiere eine akustische Trennung vom übrigen Gebäude, so Leutner.</p>
<p style="padding-left: 30px;">
<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/baustelle.jpg" rel="lightbox[1389]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1393" title="baustelle" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/baustelle-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" /></a></p>
<p><!-- RSPEAK_STOP --> <!-- RSPEAK_START --></p>
<p><!-- RSPEAK_STOP --></p>
<p style="padding-left: 30px;">Als vor einem Jahr das Projekt auf Grund der dramatisch gesteigerten Mehrkosten neu kalkuliert werden – ein &#8220;Cut gemacht werden&#8221; musste, wie Leutner sagt, wurde auch ein Sicherungspolster für neuerliche Kostensteigerungen eingeplant. Von den darin enthaltenen 20 Millionen Euro seien gegenwärtig noch 11,8 &#8220;nutzbar&#8221;, erklärt Leutner: &#8220;Dieses Polster sichert uns, dass wir in den Gesamtkosten bleiben.&#8221; Es werden &#8220;noch stürmische Zeiten auf uns zukommen&#8221;, da ist der Projektleiter sicher. Aber auch, dass man nach dem vorangegangenen Sturm &#8220;entsprechend aufgestellt&#8221; sei.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/aufgebockt-mit-grosser-schale--24945306.html" target="_blank">Quelle: Badische Zeitung vom 10.04.2010</a></p>
<h6>.</h6>
<h3>Streit um Herzog &amp; de Meurons Prestigebau landet vor Gericht</h3>
<p style="padding-left: 30px;">Tages Anzeiger vom 07.04.2010</p>
<p style="padding-left: 30px;">Begonnen hat das ganze mit der Mitteilung um die Terminverzögerung und nicht den massive Kostenüberschreitung. «Seit drei Monaten versuchen wir, einen verbindlichen Terminplan der Baufirma Hochtief zu bekommen. Da das nicht geschehen ist, haben wir heute Klage beim Amtsgericht Hamburg eingereicht», sagte Karl Olaf Petters von der Kulturbehörde am Mittwoch. Momentan seien die Arbeiten zehn bis zwölf Wochen in Verzug. Hochtief hatte jedoch im Januar angekündigt, dass sich die Eröffnung um bis zu ein Jahr verzögern könnte.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Eigentlich sollte das gläserne Konzerthaus im Mai 2012 eröffnet werden. Dass dieser Termin definitiv nicht mehr zu halten ist, hatte vor kurzem Generalintendant Christoph Lieben-Seutter bestätigt. Wann das Konzerthaus eröffnet werden kann, ist jedoch immer noch offen. Als Gründe für die Verzögerungen hatte Hochtief Änderungswünsche und fehlende Pläne der Architekten angeführt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Den Vorwurf wollen Herzog&amp;de Meuron nicht auf sich sitzen lassen: «Wir haben unsere Planungsbeiträge vertragsgemäss geleistet, die diesbezüglichen Behauptungen von Hochtief sind nicht nachvollziehbar. Aus vertraglichen Gründen können wir zu weiteren Einzelheiten keine Stellung nehmen», liess das Büro am Mittwoch wissen.</p>
<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/Feature0223_03x.jpg" rel="lightbox[1389]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1409" title="Feature0223_03x" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/Feature0223_03x-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;">
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<p style="padding-left: 30px;"><strong>Kommunikationsprobleme</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Bauunternehmer Hochtief seinerseits kann die Klage der Stadt Hamburg «nicht nachvollziehen, da sie sachlich gegenstandslos ist», sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter der Nachrichtenagentur dpa. Hochtief habe im Januar einen klaren Terminplan genannt: Alles wird pünktlich fertig, nur beim Grossen Saal werde es ein Jahr länger dauern.</p>
<p style="padding-left: 30px;">«Grund sind verspätete Planzulieferungen und Planungsänderungen, die nicht auf unsere Kappe gehen.» Vor der Sitzung des Kulturausschusses am Dienstag habe Hochtief die Übergabe eines neuen, fortgeschrittenen Terminplans zum 16. April angekündigt.</p>
<p style="padding-left: 30px;">«Offensichtlich kennt die Senatorin den Schriftverkehr in ihrem Hause nicht», sagte Pütter. «Dieses Schreiben ist bis jetzt nicht bei der städtischen ReGe eingegangen», sagte dagegen der Sprecher der Kulturbehörde Petters.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Viermal teurer als geplant</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Auch die Kosten für das Konzerthaus sind ein Dauerstreitpunkt zwischen Senat und Hochtief. Das «Leuchtturmprojekt» der schwarz- grünen Landesregierung sollte den Steuerzahler ursprünglich 77 Millionen Euro kosten. Mittlerweile sind die Kosten auf 323 Millionen Euro angestiegen und Hochtief hat weitere Forderungen in Höhe von 24,5 Millionen Euro gestellt.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/architektur/Streit-um-Herzog--de-Meurons-Prestigebau-landet-vor-Gericht/story/14436555?track" target="_blank">Quelle: Tages Anzeiger vom 07.04.2010</a></p>
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<h6>.</h6>
<h3>Herzog &amp; de Meuron wegen Kostendesaster unter Druck</h3>
<p style="padding-left: 30px;">Tages Anzeiger vom 06.04.2010</p>
<p style="padding-left: 30px;">Leicht und weiss und spitz wie eine nach oben gefaltete Serviette soll die Glaskonstruktion einmal auf dem schweren Backsteinbau liegen. Bisher aber sieht man wenig davon im Hamburger Hafen. Baukräne drehen sich, Planen verdecken den Rohbau der monumentalen Elbphilharmonie, die das neue Wahrzeichen der Stadt werden soll und ein Prestige-Projekt für Bürgermeister Ole von Beust. Doch keiner glaubt mehr an eine rechtzeitige Fertigstellung wie einst geplant im Mai 2012. Die Kosten explodieren, für den CDU-Politiker könnte es zum Desaster statt zum Denkmal werden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">77 Millionen Euro wollte die Stadt Hamburg eigentlich für ihr Prestigeprojekt ausgeben. Zusätzliche Mittel sollten über Spenden und private Investoren aufgebracht werden. So stand es 2005 in einer Machbarkeitsstudie, die der Senat in Auftrag gegeben hatte. Nach fünf Jahren haben sich die Kosten allerdings mehr als verdreifacht: 323 Millionen Euro werden nun allein als Posten für die Stadt veranschlagt, weitere 36 Millionen sollen nach neuesten Forderungen von Hochtief hinzukommen. Wie konnte die Kostenplanung eines Bauprojekts so katastrophal aus dem Ruder laufen?</p>
<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/Elbphilharmonie+West-Ansicht.jpg" rel="lightbox[1389]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1392" title="Elbphilharmonie+West-Ansicht" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/Elbphilharmonie+West-Ansicht-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Architekten sollen an Mehrkosten beteiligt werden</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Einen Grund nennt Marcel Schweitzer, der Sprecher des Hamburger Bunds der Steuerzahler. Viele Aktenordner hat er zum Fall Elbphilharmonie gewälzt, mit Gutachtern, mit Sachverständigen, mit Behörden gesprochen. «Das grösste Problem liegt bei den Generalplanern», sagt Schweitzer. «Man hätte die gesamte Ausführungsplanung nicht den Architekten überlassen dürfen.» Das Basler Büro <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/architektur/personen/herzog-de-meuron/s.html">Herzog &amp; de Meuron</a> hatte den kühnen Entwurf für die Elbphilharmonie vorgelegt, die milchweisse Aussenhaut, die einmal über dem alten Kaiserspeicher am Hafen emporragen soll. Doch üblicherweise übernimmt nicht das Entwurfsbüro die Leitung der Ausführung. Bei vergleichbaren Projekten bestimmt der Bauunternehmer über den Architekten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">«Mit der Umsetzung eines solchen Projekts haben die keine Erfahrung», erklärt Schweitzer, zumal viele Einzelheiten in der Elbphilharmonie absolute Prototypen seien. Der grosse Konzertsaal etwa stellt eine besondere Herausforderung dar mit seinen fliessenden Formen und einer Innenauskleidung, bei der kein Bauteil dem nächsten gleicht. «Wir fordern daher, die Architekten an den Mehrkosten zu beteiligen», sagt Schweitzer.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Haushaltsloch von sechs Milliarden Euro</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Bei der Kulturbehörde in Hamburg ist Karl Olaf Petters zuständig für das Projekt. Er kommentiert solche Ideen zurückhaltend, allerdings nicht ablehnend: «Da wo es ein Verschulden gibt, werden wir Forderungen aufstellen.» Auch umgekehrt, bei der neuesten Nachforderung von Hochtief, den 36 Millionen Euro, sagt Petters, müsse jeder einzelne Posten genau geprüft werden. Allerdings hat sich der Essener Baukonzern bisher mit seinen Nachberechnungen der Baukosten meist durchsetzen können. Für Hamburg und seine Steuerzahler ist dies höchst unerfreulich, zumal sich in der Stadt bis zum Jahr 2013 eine Haushaltsloch von mehr als sechs Milliarden Euro öffnet. Die Neuverschuldung hat ein Rekordhoch erreicht.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Trotz der insgesamt breiten Zustimmung für den Bau in Politik und Bürgerschaft hat die Opposition im Hamburger Landesparlament vor wenigen Tagen entschieden, einen Untersuchungsausschuss einsetzen zu lassen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Neumann sagt dazu: «Der Senat nimmt schulterzuckend hin, dass immer mehr Steuergeld in einen offensichtlich schlecht geplantes und schlecht kontrolliertes Projekt fliesst. Wir wollen herausbekommen, weshalb es zu diesem Kostenfeuerwerk kommen konnte.» Selbst die Regierungsfraktion der Grünen unterstützt dieses Vorhaben, dass «mehr Transparenz» in die Situation bringen solle.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Gefahr für Bürgermeister Ole von Beust</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ein langwieriger parlamentarischer Untersuchungsausschuss aber dürfte das Letzte sein, an das Bürgermeister Ole von Beust bei der Vorstellung seiner Vision für Hamburg gedacht hatte. Eher sah sein Plan so aus: Mit der vorgesehenen Fertigstellung im Winter des kommenden Jahres und den folgenden üppigen Eröffnungsfeierlichkeiten hätten sich die Hamburger kurz vor der Bürgerschaftswahl im Frühjahr 2012 wie im Rausch befunden. Wer hätte da noch daran gedacht, gerade denjenigen Bürgermeister abzuwählen, der das neue Wahrzeichen der Stadt durchgesetzt hat?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun aber sieht sich von Beust mit ganz anderen Fragen konfrontiert. Warum waren die Kosten für das Vorhaben bei der Machbarkeitsstudie im Jahr 2005 viel zu niedrig angesetzt? Marcel Schweitzer vom Bund der Steuerzahler nennt darauf eine Antwort. «Es war absolut klar, dass das Ding so günstig nicht sein kann», sagt er. «Wir sind damals ausgelacht worden, als wir von einer halben Milliarde Euro gesprochen haben.» Der Senat aber habe die Machbarkeitsstudie leichtgläubig durchgewunken. Schliesslich wollten alle in Hamburg das neue Wahrzeichen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/architektur/Streit-um-Herzog--de-Meurons-Prestigebau-landet-vor-Gericht/story/14436555?track" target="_blank">Quelle: Tages Anzeiger vom 06.04.2010</a></p>
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		<title>ZeroEmission: Das CO2-freie Gebäude ohne Aufpreis</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 14:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mjann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau und Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Ziel von BS2 ist es, dass Gebäude in Zukunft CO2-frei betrieben werden können und dies ohne wesentliche Mehrkosten. BS2 liefert die Komponenten für CO2-freie Gebäude. Am 20. Mai, 17.00h, findet die Veranstaltung &#8220;keoto meets bs2 – ZeroEmission – Innovative Technologien und Prozesse für nachhaltige Gebäude“im newtechClub – Zentrum für nachhaltige Gebäude- und Schlieren statt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/05/Unbenannt1.png" rel="lightbox[1428]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1429" title="Unbenannt1" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/05/Unbenannt1-300x189.png" alt="" width="300" height="189" /></a></p>
<p>Das Ziel von BS2 ist es, dass Gebäude in Zukunft CO2-frei betrieben werden können und dies ohne wesentliche Mehrkosten. BS2 liefert die Komponenten für CO2-freie Gebäude. Am 20. Mai, 17.00h, findet die Veranstaltung &#8220;keoto meets bs2 – ZeroEmission – Innovative Technologien und Prozesse für nachhaltige Gebäude“im newtechClub – Zentrum für nachhaltige Gebäude- und Schlieren statt.<strong> </strong></p>
<p><strong><span id="more-1428"></span></strong></p>
<p>Wie bei allen innovativen Entwicklungen im Bereich der Gebäudetechnologie bedarf es eines Umdenkens im Sinne einer gesamtheitlichen Betrachtung, welche die Physik genauso wie die Ökonomie mit einschliesst. Darauf gestützt können die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Zu welchen Entscheidungen diese Betrachtung führt, lässt sich anhand der Gebäudeisolation gut illustrieren.. Werden der Wärmewiderstand und die Dämmstärke betrachtet und zueinander in Bezug gestellt, ergibt sich beim Anbringen zusätzlicher Isolation auf die Wirkung der Dämmung bezogen ein abnehmender Grenznutzen bei zunehmenden Grenzkosten. Dies bedeutet also, dass bei einer gewissen Dämmstärke ein geeigneter Kompromiss erreicht worden ist und nicht weiter gedämmt werden sollte. Die nicht getätigte Investition bei der Fassade kann entsprechend an einem anderen Ort, bei der aktiven Gebäudetechnik verwendet werden. Hierzu gehört die Wärmepumpe. Diese ist das notwendige Element für die Befreiung der Gebäude von CO2-Emissionen im Betrieb. Damit der Betrieb aber auch ökonomisch ist, muss nun gezielt die Effizienz der Wärmepumpe maximiert und somit deren Strombedarf minimiert werden. Man kann dies über den Wärmebedarf steuern, viel besser aber ist es durch die Verbesserung der Effizienz der Wärmepumpe dafür zu sorgen, dass der Anteil an Umweltenergie maximiert und der hochwertige Anteil der Energie  in Form von Strom minimiert wird. Um dies zu erreichen gilt es die Wärmegewinnungs-,  genauso wie die Wärmeabgabesysteme sowie die Steuerung der aktiven Systeme zu betrachten. Die Abgabesysteme müssen allesamt für den Wärmpepumpenbetrieb optimiert werden und mit niedrigen Vorlauftemperaturen im Heizfall beschickt werden können. Die klassischen Gewinnungs- also Erntesysteme müssen durch neue erweitert und anders bewirtschaftet werden.</p>
<p>Die BS2 entwickelt diese neuen Abgabesysteme, welche gleichzeitig auch Erntemaschinen sind. Als Beispiel sei das dezentrale Zuluftgerät Airbox genannt, welches dank der grossen Wärmetauscherflächen mit sehr geringen Vorlauftemperaturen im Heizfall auskommt.  Im Kühlfall wird das Zuluftgerät zur Erntemaschine, welches die Wärme der Aussenluft aufnimmt und dem Boden zuführt, wo im Winter zuvor die Wärme entzogen wurde. Mit dieser Denkweise ergibt sich ein neuartiger Betrieb und eine breitere Verwendung aktiver Komponenten. Dies gilt insbesondere auch für die Warmwasseraufbereitung beim Wohnungsbau. Dort kann durch die neuen Komponenten und eine aktive Bewirtschaftung die Wärmepumpe stets mit sehr hohem Wirkungsgrad und entsprechend hohen Arbeitszahlen arbeiten. Jahresarbeitszahlen von 6 und mehr lösen dann die bescheidenen Werte von heute mit kleiner 4 ab. Dies führt zu minimalem Strombedarf im Gebäude. Diesen nun  CO2-frei einzukaufen liegt auf der Hand und verursacht im Vergleich zum konventionellen Gebäude keine Mehrkosten. Durch die schlanke Fassadenkonstruktion und die kompakte Technik der BS2 bleibt der Spielraum für den architektonischen Entwurf erthalten, so dass wir in Zukunft durchaus Wohnhäuser antreffen werden, die nachhaltig betrieben sind und sich dennoch von einem gedämmten Würfel unterscheiden.</p>
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		<title>Gesamtleitung Bau: Mit Baumanagement zu mehr Qualität</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 19:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Property&Facility]]></category>
		<category><![CDATA[Standards]]></category>

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Eine der grössten Baustellen des Landes liegt unter dem Zürcher Hauptbahnhof
Eine der grössten Baustellen der Schweiz, jene für den unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse in Zürich, funktioniert nur dank präziser Koordination. Dafür braucht es spezialisierte Gesamtleiter, welche die Aufgabe des Baumanagemwnts sicherstellen. Das Baumanagement gewinnt generell an Bedeutung, weil Zeitnot und Kostendruck heute die Hauptprobleme jeder Baustelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/rohbau_loewenstr._040.jpg" rel="lightbox[1313]"><img class="alignleft size-full wp-image-1286" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/04/rohbau_loewenstr._040.jpg" alt="" width="528" height="709" /></a></p>
<p style="padding-left: 30px;">
<p style="padding-left: 30px;">
<p>Eine der grössten Baustellen des Landes liegt unter dem Zürcher Hauptbahnhof</p>
<p>Eine der grössten Baustellen der Schweiz, jene für den unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse in Zürich, funktioniert nur dank präziser Koordination. Dafür braucht es spezialisierte Gesamtleiter, welche die Aufgabe des Baumanagemwnts sicherstellen. Das Baumanagement gewinnt generell an Bedeutung, weil Zeitnot und Kostendruck heute die Hauptprobleme jeder Baustelle sind. Das Management sichert aber auch Bauqualität und verlängert damit den Lebenszyklus eines Gebäudes.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em><span id="more-1313"></span></em><em> </em></p>
<p>Je komplexer eine Baustelle ist, je höher ist das Risiko, dass die Beteiligten – Architekten, Ingenieure und Fachplaner – ihr Handeln nicht aufeinender abgestimmt ist. Vor allem bei Grossprojekten ist der Einsatz von Baumanagern heute selbstverständlich geworden. Das gilt für die Überbauung des «Novartis Campus» in Basel ebenso wie für den unterirdischen Zürcher Durchgangsbahnhof Löwenstrasse. Diese SBB-Grossbaustelle wird seit der ersten Stunde von einer Arbeitsgemeinschaft geleitet. Drei Büros sind daran beteiligt: das Architekturbüro Jean-Pierre Dürig, die Fachtechniker von Amstein &amp; Waltert und die Baumanager von Caretta + Weidmann. Die Gesamtkoordination obliegt den Baumanagern. Sie sorgen unter anderem dafür, dass schon in der ersten Phase der Tunnelbohrungen und Rohbauten jene Schächte und Leitungen geplant und gelegt werden, die erst in drei oder vier Jahren, beim Endausbau des Bahnhofs, benötigt werden. Dabei gilt es auf viele Unsicherheiten Rücksicht zu nehmen, denn welche Läden oder Restaurants dereinst in den Passagen eingemietet sein werden, ist noch nicht bekannt.</p>
<div>
<dl id="attachment_1286"> </dl>
</div>
<p>Ein derart komplexes Projekt wie diese Bahnhofbaustelle kommt ohne Baumanagement nicht mehr aus. Hier entsteht nämlich nicht nur ein Bahnhof, sondern auch eine weitere Ladenstrasse. Dabei treten zwei selbständig agierende SBB-Sparten als Bauherrschaft auf: die Abteilungen Infrastruktur und Immobilien. Die Baumanager sorgen dafür, dass die Pläne koordiniert werden und rechtzeitig vorliegen, dass Arbeiten fristgerecht ausgeschrieben und vergeben werden. Dies benötigt im Fall des Zürcher Bahnhofs nicht weniger als 15 verschiedene Sitzungstypen. Von der täglichen Koordinations- und Ausführungsbesprechung, über zweiwöchentliche Architektursitzungen bis zu den monatlichen Gesamtsitzungen.</p>
<p>Eine lückenlose Koordination ist auch nötig, weil es auf dieser Bahnhofbaustelle nicht nur nach Plan vorwärts gehen muss, sondern auch, weil es hier räumlich und betrieblich sehr eng ist. Der Bahnbetrieb darf nicht unterbrochen werden, so dass viele der Arbeiten nur nachts erledigt werden können und ganze Baustellen jeweils am Abend auf- und am Morgen wieder abgebaut werden müssen. Die Baumanager sorgen dafür, dass dies klappt und dass trotz solcher Komplikationen die Bauqualität stimmt, denn eine ihrer wichtigen Aufgabe ist es, die Baukultur zu sichern, wie Sacha Menz betont. Er ist Professor für Architektur und Bauprozess an der ETH Zürich und Buchautor.</p>
<p>Erfüllt das Baumanagement seine Aufgaben gut erhalten Architekten und Fachplaner mehr Spielraum, um sich auf ihre eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren. So entstehen kreativere und nachhaltigere Projekte.</p>
<p>René Hornung (*)</p>
<p>Der Autor ist freier Journalist im Pressebüro St.Gallen und Produzent der Schweizer Architektur- und Design-Zeitschrift «Hochparterre».</p>
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		<title>Öffentlicher Verkehr: Bahnfahrt für alle -Schweizweit</title>
		<link>http://blog.crb.ch/index.php/bauaktuell/offentlicher-verkehr-bahnfahrt-fur-alle-schweizweit/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 21:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CRB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jede siebte Bahnlinie soll in Gefahr sein 
Jedes siebte Bahnlinie soll in Gefahr sein
Eine breite Allianz aus Politik und Verkehrswirtschaft kritisiert den  Bund heftig für die gestern angekündigte Budgetkürzung: Sie warnt, dass  ganze Strecken in Berggebieten in Gefahr seien.

Kantone, Städten, Verkehrsverbänden und verladende Wirtschaft  reagieren wütend auf die jüngsten Sparpläne des Bundesrats [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/03/sbb.jpg" rel="lightbox[1248]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1249" title="sbb" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/03/sbb-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a></h2>
<h2>Jede siebte Bahnlinie soll in Gefahr sein<strong> </strong></h2>
<h2><strong>Jedes siebte Bahnlinie soll in Gefahr sein</strong></h2>
<p>Eine breite Allianz aus Politik und Verkehrswirtschaft kritisiert den  Bund heftig für die gestern angekündigte Budgetkürzung: Sie warnt, dass  ganze Strecken in Berggebieten in Gefahr seien.</p>
<p><span id="more-1248"></span></p>
<p>Kantone, Städten, Verkehrsverbänden und verladende Wirtschaft  reagieren wütend auf die jüngsten Sparpläne des Bundesrats im  Verkehrswesen. Statt Sparmassnahmen fordern sie deutlich mehr Geld für  den Ausbau von Strassen- und Schienennetz.</p>
<p>Der Zorn der  Organisationen richtet sich gegen die Wachstumsvorgabe des Bundesrats  für den Verkehr: Vorgesehen ist eine jährliche Steigerung der Ausgaben  von 1,6 Prozent für die Jahre 2008 bis 2013. Im Jahr 2006 hatte der  Bundesrat noch 2 Prozent beschlossen. Die Verbände halten aber eine Rate  von 4 Prozent für nötig.</p>
<p><strong>Jedes Jahr 2 Prozent mehr Verkehr</strong></p>
<p>Nur  so lasse sich das Bevölkerungs- und damit das Verkehrswachstum  bewältigen, hielt die Allianz Verkehr am Donnerstag fest. Das  Verkehrsaufkommen wachse nämlich jährlich um rund 2 Prozent. Eine  Wachstumsvorgabe von nominal 1,6 Prozent komme einem Einfrieren der  Mittel gleich, da allein die Teuerung 1,5 Prozent betragen dürfte.</p>
<p>Jetzt  auf die Bremse zu stehen verursache riesige Kosten durch Staus,  Verspätungen und Umweltbelastung. Zudem würden die nötigen Arbeiten am  Strassen- und Schienennetz in Zukunft nur noch teurer.</p>
<p><strong>Politik  und Wirtschaft vereint</strong></p>
<p>Hinter der Forderung stehen insgesamt  neun Organisationen, darunter mehrere regionale Verbünde wie die  Konferenz der kantonalen Direktoren für öffentlichen Verkehr (KöV), jene  der Baudirektoren (BPUK), der Städteverband (SSV) und die  Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (SAB).</p>
<p>Von den privaten und  öffentlichen Verkehrsverbänden stellen sich der Verband für öffentlicher  Verkehr (VöV), der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr  (LITRA), der Touring Club Schweiz (TCS), der Nutzfahrzeugverband (ASTAG)  und der Verband der verladenden Wirtschaft (VAP) dahinter.</p>
<p><strong>14  Prozent der Linien würden verschwinden</strong></p>
<p>Der Verkehrs-Club der  Schweiz (VCS) sieht durch die Sparpläne fast jede siebte Regionallinie  in der Schweiz in Gefahr. Wenn der Bund nur noch bei mehr als 100  Fahrgästen pro Tag Abgeltungen zahlen wolle, würden rund 14 Prozent der  1300 abgeltungsberechtigten Linien verschwinden. Betroffen wären vor  allem Berggebiete.</p>
<p>Der Fachverband der Infrastrukturbauer (infra)  begrüsst, dass der Bund neue Finanzierungsformen für Infrastrukturen  prüfen will. Nichts wissen von solchen neuen Gebühren &#8211; wie etwa eine  Erhöhung der Mineralölsteuer &#8211; will dagegen der Wirtschaftsdachverband  Economiesuisse.</p>
<p>Quelle: Tages Anzeiger vom 26.02.2010</p>
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		</item>
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		<title>Am Limit: Wird der SBB ihr eigener Erfolg zum Verhängnis?</title>
		<link>http://blog.crb.ch/index.php/ausschreibung/am-limit-hat-sich-die-sbb-ubernommen-oder-wird-ihr-der-eigene-erfolg-zum-verhangnis/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 22:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CRB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Standards]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Unterhalt des SBB-Schienennetzes ist massiv teurer als geplant. Die einen nehmens gelassen, die andern ärgerts. Auf alle Fälle ist es für ein Vorzeigunternehmen wie die SBB ungewohnt. Verspätungen, Ausfälle, überfüllte Züge – die SBB fahren am Limit. Über Jahre hinweg haben sie ihr Angebot ausgebaut, neue Passagiere angelockt und dabei den Unterhalt des Netzes vernachlässigt. Jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/topelement1.jpg" rel="lightbox[1207]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1201" title="topelement" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/topelement1-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a>Der Unterhalt des SBB-Schienennetzes ist massiv teurer als geplant. Die einen nehmens gelassen, die andern ärgerts. Auf alle Fälle ist es für ein Vorzeigunternehmen wie die SBB ungewohnt. Verspätungen, Ausfälle, überfüllte Züge – die SBB fahren am Limit. Über Jahre hinweg haben sie ihr Angebot ausgebaut, neue Passagiere angelockt und dabei den Unterhalt des Netzes vernachlässigt. Jetzt liegt die Rechnung vor: Sie ist milliardenschwer, und das ist erst der Anfang. Haben sich die SBB übernommen?<span id="more-1207"></span></p>
<p><!-- 28889380, 20, 1 -->Die SBB gehen davon aus, dass sie für die kommenden sechs Jahre für den Unterhalt des Schienennetzes insgesamt 850 Millionen Franken pro Jahr benötigen. Diese Summe übersteigt den Finanzplan um 60 Prozent.</p>
<p> </p>
<p style="padding-left: 30px;">Fehlen die Mittel,  ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Pannen und Ausfälle mehren. Verspätungen sind vorprogrammiert. Verhindert werden kann dies durch den ordentlichen Unterhalt, aber dieser kostet Geld, Die geplanten Kosten für das Schienennetz übersteigen das Budget um 60%.  Ein Grund, dass SBB-Chef Andreas Meyer im Bundeshaus antraben musste. Die Verkehrskommission des Nationalrats hatte ihn zu sich bestellt. Und Meyer kam mit schlechten Nachrichten: Die SBB vernachlässigen ihr Schienennetz. Es fehlt das Geld. 1Milliarde Franken wäre nötig, um nur schon die aufgestauten Arbeiten zu erledigen. Dazu kommen 100 bis 250 Millionen Franken mehr pro Jahr für den künftigen Unterhalt der Schienen. Gelingt dieser Kraftakt nicht, so legte Meyer den Nationalräten dar, werden sich Einschränkungen und Störungen des Zugbetriebs häufen. <em>Quelle: NZZ.</em></p>
<ul style="text-align: left;">Investitionen in neue Anlagen und Erweiterungen haben entsprechende Nutzungskosten zur Folge. Transparente Kostenstrukturen bei Investitionen erlauben verlässliche Budgetierungen für den nachfolgenden Betrieb. Um dafür effizient und nachvollziehbar Kostenplanung für die Investitionen und den nachfolgenden Betrieb zur betreiben, sind entsprechende Regelungen erforderlich, für die unter den Beteiligten Konsens und Akzeptanz in der Anwendung bestehen. Ein effizienter Einsatz der öffentlichen Gelder in Infrastrukturanlagen für Transport, Versorgung und dergleichen setzt zukünftig voraus, dass von Beginn an Standards für die Planung und das Controlling von Investitionskosten sowie der Nutzungskosten vorgegeben werden.</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>«Gehry-Building», Novartis Campus, Basel – eine komplexe Seilschaft für das Planungsteam</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 10:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CRB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bau-Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[BIM]]></category>
		<category><![CDATA[Gehry]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen eines städtebaulichen Masterplanes von Prof. Vittorio Magnago Lampugniani für den Novartis Campus wurde Frank O. Gehry, Gehry Partners LLP, Los Angeles beauftragt, ein Bürogebäude zu entwerfen.  Die Realisierung erfolgte über die Planergemeinschaft mit Nissen &#38; Wentzlaff: Executive Architect und Generalplaner, Projektmanagement, Begleitung Bauprojekt, Baueingabe, Ausführungsplanung, Kostenermittlung, Terminplanung, Ausschreibung, Bauleitung, Kostenkontrolle. Im Interview wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/Gehry1.jpg" rel="lightbox[1094]"><img class="alignleft size-full wp-image-1097" title="Gehry-Gebäude Basel, Baustelle" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/Gehry1.jpg" alt="" width="605" height="455" /></a>Im Rahmen eines städtebaulichen Masterplanes von Prof. Vittorio Magnago Lampugniani für den Novartis Campus wurde Frank O. Gehry, Gehry Partners LLP, Los Angeles beauftragt, ein Bürogebäude zu entwerfen.  Die Realisierung erfolgte über die Planergemeinschaft mit Nissen &amp; Wentzlaff: Executive Architect und Generalplaner, Projektmanagement, Begleitung Bauprojekt, Baueingabe, Ausführungsplanung, Kostenermittlung, Terminplanung, Ausschreibung, Bauleitung, Kostenkontrolle. Im Interview wird die Zusammenarbeit in der Planung und Realisierung durch Frank O. Gehry  und Nissen &amp; Wentzlaff aufgezeigt.</p>
<p><span id="more-1094"></span></p>
<p>blog.crb: Wie wurde der Planungsprozess beim Gehry Gebäude auf dem Novartis Campus organisiert?</p>
<blockquote><p>Wentzlaff: Die Arbeitsgemeinschaft ANW (Arcoplan/ Nissen &amp; Wentzlaff) hatte den Auftrag als Generalplaner. Vorneweg war klar, dass aufgrund der räumlichen Komplexität das 3d Modell eines der wichtigstes Kommunikationsmittel zwischen dem Architekturbüro F.O.Gehry in Los Angeles, ANW in Basel und zahlreichen weiteren Planungs- und Konstruktionspartnern aus den verschiedensten Ländern darstellte. Dieses Vorgehen  setzte jedoch voraus, dass nebst den Fachplanern auch viele  ausführende Unternehmer über 3d Kenntnisse verfügen mussten. Nur so konnte der Informationsfluss vom Entwurf über die Ausführungsplanung bis zur Realisierung  durchgängig gewährleistet bleiben. </p></blockquote>
<p>blog.crb: Welche Erfahrungen beim Planen mit BIM waren für Sie ausschlaggebend?</p>
<blockquote><p>Wir haben versucht, bereits in den Leistungsverzeichnissen die Spielregeln für das BIM ausführlich zu beschreiben und so die Unternehmer vertraglich in den Ablauf der 3D Planung und Planprüfung einzubinden. In der Realisierungsphase stellte sich jedoch heraus, dass nicht alle  Leistungsanbieter das Versprochene in ausreichender Qualität  liefern konnten. Beim Bau des Gehry Gebäudes wurde in einer Art «Fast Track» System geplant und gebaut. Das bedeutet, dass einzelne Bauteile bereits in der Fertigung waren, während andere noch geplant oder sogar entworfen wurden. Für die Koordination von räumlich komplexen Bauteilen, die sich teilweise in verschiedenen Planungsstadien befanden,  mit einem Team von über 20 Fachplanern aus verschiedenen Ländern und Erdteilen ist BIM ein ausgezeichnetes Hilfsmittel. Wichtig ist jedoch, dass die verschiedenen Aspekte der Ausführungs- und der Kostenplanung so früh wie möglich ins Projekt einfliessen, damit  grössere Änderungen und Korrekturen in späteren Phasen  vermieden werden können.</p></blockquote>
<p> blog.crb: Wie wurden die Verträge aufgesetzt. Genügte der SIA Planervertrag für dieses komplexe Bauvorhaben?</p>
<blockquote><p>Wir haben die Leistungsgliederung des SIA Planervertrags als Grundlage verwendet, jedoch mit projektspezifischen Leistungen ergänzt. Im den Verträgen wurde beispielsweise zusätzlich definiert, wie unser Büro mit 3D-Modellen umgeht. Von den Vertragspartnern haben wir verlangt, dass sie sich an diese Sprachregelungen halten.  Bei den Vertragsverhältnissen mit unseren Subplanern haben wir zwischen «passiven» und «aktiven» 3D-Kenntnissen unterschieden. Unter «passiven» 3D-Kenntnissen verstehen wir, dass der Beteiligte in der Lage ist, ein 3D-Modell zu lesen und zu interpretieren; «aktiven» 3D-Kenntnisse hingegen setzen voraus, dass der Benützer seinen Teil des Modells bearbeiten und weiterentwickeln kann. Unsere Arbeitsgemeinschaft  als Generalplaner war dem Bauherrn gegenüber ausser für den Entwurf  für alle Engineering-Leistungen  verantwortlich. Natürlich haben wir  in den Verträgen mit unseren Planungspartnern festgelegt, wer seine Leistung wann zu erbringen hat. Der anfangs beschriebene Planungsprozess war jedoch so komplex und verflochten, dass alle von einander abhängig waren, ähnlich einer Seilschaft bei einer schwierigen Bergtour. Termin und Kostenziele waren für das ganze Team klar gesetzt und wenn ein Teammitglied die notwendigen Leistungen nicht bringen konnte, mussten die anderen das Manko kompensieren. Dies galt insbesondere auch für die Fähigkeit, aktiv im 3D-Datenraum zu agieren und zu kommunizieren.  Bei einem zukünftigen Projekt dieser Art würden wir zu Beginn, bei der Vertragsgestaltung, noch hartnäckiger auf den erforderlichen 3D-Kenntnissen beharren.</p></blockquote>
<p>blog.crb: Wie könnten man bei ähnlich komplexen Projekten Vertragsverhältnisse  gestalten, die das Planerhonorar teilweise vom Projekterfolg abhängig machen?</p>
<blockquote><p>Dies hängt stark von der Projektkonstellation ab.  Manchmal sind die Ziele einer Planung zu Beginn nur grob definiert, im anderen Fall ist das Ziel klar, die Risiken auf dem Weg zur Zielerfüllung jedoch nur schwer kalkulierbar. In beiden Fällen werden sich die Parteinen zu Beginn der Zusammenarbeit kaum auf ein endgültiges Erfolgshonorar einigen können. Eine Möglichkeit wären hier gestaffelte Verträge, die mit der fortschreitenden Projektierungsarbeit zu vorher festgelegten Stichdaten mit Leistungsfeststellung gemeinsam präzisiert werden. Manche Bauherren wären sicher auch bereit, unter diesen Voraussetzungen die Planer am Erfolg eines Projektes zu beteiligen. Gerade bei sogenannten Bonus-Malus-Modellen muss man jedoch darauf achten, dass die fachliche Neutralität des Planers nicht von wirtschaftlichen Anreizen «überstimmt» wird. Im Vordergrund muss immer die ingenieurtechnisch beste Lösung unter Berücksichtigung aller Aspekte, wie Kosten, Termine und Gestaltung stehen.</p></blockquote>
<p><a href="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/Gehry2.jpg" rel="lightbox[1094]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1098" title="Gehry-Gebäude Basel" src="http://blog.crb.ch/wordpress_install/wp-content/uploads/2010/02/Gehry2-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a> <strong>Daniel Wentzlaff</strong> Daniel Wentzlaff ist Architekt , Mitinhaber und Geschäftsführer von Nissen &amp; Wentzlaff Architekten in Basel. Das rund 25-köpfige Büro hat in den vergangen Jahren unter anderem als Generalplaner beim Bau des Frank O. Gehry Gebäudes auf dem Novartis Campus mitgewirkt. In Basel führte blog.crb.ch ein Gespräch im Zusammenhang mit rechtlichen Rahmbedingungen bei komplexen Projekten mit einer grösseren Anzahl an Beteiligten.</p>
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