An 365 Tagen während 24 Stunden fahren 20 Radfahrer für Sie!

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Zürich debattiert über nachhaltiges Bauen.
Ein dichtes Programm mit Ausstellung, öffentlichen Debatten, Kino und einer zweitägigen internationalen Fachtagung rückt die Thematik für zwei Wochen in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, dies vom 5.11.09 – 22.11.09 im ewz-Unterwerk Selnau.

Programm und Infos

«Was ist 2000 Watt, wie füheln sich diese an, geben Sie mir ein Bild», sagen hier viele, wenn sie «2000-Watt Gesellschaft» hören. Oder gar, «kann ich das von den Steuern abziehen?» Wenn Sie solche und mehr Fragen haben, dann unterlassen Sie es nicht, diese einmalig spannende Veranstaltung mit Referaten und Podiumsdiskussionen sowie die äusserst gelungene Ausstellung zum Thema zu besuchen.

Nun, was bedeutet dies, die 2000-Watt Gesellschaft? Prof. Lino Guzella erläuterte dies den Gästen so:

«2000 Watt ist, wenn 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag  20 Leute für Sie strampeln».

«Schön», werden Sie sagen, «dafür haben wir in der Schweiz die Tour de Suisse und die Franzosen, da die ja mehr Strom brauchen, die Tour de France.» Dies ist durchaus eine Erklärung, wird jedoch nicht reichen.

Heute liegt der mittlere - und wohl gemerkt nur der mittlere – Verbrauch in der Schweiz bei 6′500 Watt. Wissen Sie, wie viel Sie verbrauchen?

Einig ist sich die Politik und damit Corine Mauch:

«Die Differenz zwischen 2′000 und 6′500 Watt ist gross, wir werden Zeit benötigen. Wir haben die Ziele bis 2050 gesetzt. Wir warten jedoch nicht, wir haben begonnen, darum sind wir hier.»

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vom 17.11 09 – 18.11.09 im Konferenzzentrum in Rüschlikon, Center for Global Dialog

Einen Fulminanter Einstieg am Dienstagmorgen bot Franz Josef Radermacher, Mehrfachprofessor und Gründer der Global Marshall Plan Initiative für eine gerechte Globalisierung, redete dem Publikum ins Gewissen. Ein Auszug, frei zitiert: «Jahrzehntelang versprach der Westen den Entwicklungsländern: Ihr dürft denselben Lebensstandard haben wie wir. Jetzt stehen einige dieser Länder kurz davor, diesen Standard zu erreichen. Ungemütlich für uns. Denn wir haben ja ein Versprechen abgegeben. Aber soviel, wie wir für uns haben wollen, hat es nicht für alle. Deshalb erreichen wir die Klimaziele nur, wenn wir mit allen Erdteilen verhandeln. Wie können wir 10 Milliarden Menschen ein friedliches Dasein ermöglichen?» Nach diesem eindringlichen Start ermutigte Radermacher: «Die Immobilienbranche ist für 40 Prozent der CO2-Emmissionen verantwortlich. Das bedeutet zugleich, dass Sie das grösste Sparpotential aller haben – Sie können wirklich etwas bewirken!»

Tagungsbericht 1 im Hochparterre

Tagungsbericht 2 im Hochparterre


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